Wir schreiben das Jahr 843 nach der Geburt des Hebräers dessen Anhänger nun auch unsere Götterwelt zum Wanken bringen wollen. Aufzwingen wollen sie uns ihren Glauben mit Verboten und Geboten von angeblich nur einem Gott. Doch unsere Götterwelt ist vielfältig, mit Göttern welche einem nichts verbieten und gebieten. Allerdings sollte man gelegentlich an sie denken, denn dann sind sie da und stehen uns in unsrer Not bei. 

 

Es ist die Zeit der Erkenntnis, gefolgt von der Zeit des Krieges und derVeränderung.

 Viel weiß ich nicht über meine Herkunft. Die Alten sagen das die Eltern meinerEltern über das große Eis aus dem Osten nach Gotland kamen.

 

Sie berichten auch das diese vor der großen Flucht unter Widukind gegen die Christen gekämpft haben.

So denkt man das meine Ahnen Sachsen waren und wegen Ihres Glauben vertrieben wurden.

Vielleicht ist das die Wahrheit aber woraus besteht schon die Wahrheit.


Das Schicksal ist unausweichlich


Man nennt mich ThorSten Wernerson den Suchenden. Den Suchenden deshalb weil mein Geist unruhig auf der Suche nach Antworten über das Sein und deren Sinn ist. Denn das was ich suche habe ich gefunden aber doch wieder verloren.

Aber Hugin und Munin werden meine Gedanken dem Allvater mit ihren Schwingen über  den Wind bringen. So weiß ich das Odin bei mir ist und sich meiner Sorgen und Nöte annimmt. Den meine Geschichte ist eine Saga welche den Namen des Seelenwanderers trägt. So traurig, so ängstlich, so wehleidig. Doch dazu später.

 

Ich wurde benannt nach unserem beliebtesten Gott, Odin verzeihe mir, nicht dem Range nach des höchsten und seinem Hammer Mjöllnir welcher aus Stein ist.

 

Mittlerweile habe ich schon mehr als 40 Winter gesehen, und ich weiß nicht wann die Nornen meinen Schicksalsfaden zu Enden gesponnen haben und Odin mich nach Walhall an seine Tafel ruft um mit all den anderen Kriegern auf Ragnarök zu warten.


Denn nachWalhall gehen nur die, welche mit dem Schwert in der Hand niedergehen. Dort werden wir in einem Tal umgeben von Bergen mit schneebedeckten Gipfeln, einem See so tief wie die Wurzeln der Weltenesche, so blau wie derHimmel in Thule, so klar wie die Weitsicht des Falken, in Wäldern, dessen Weite selbst von der Ewigkeit gemieden wird, kämpfen und jagen.

 

Und des Nachts sitzen wird an der Tafel Odins, erzählen Geschichten die der Wind und unsere Träume uns mitteilen und laben uns an Met, Ale und Wildbret. So soll es sein bis Ragnarök, bis wir mit den Götter zum letzten Kampf antreten und das Böse letzt endlich besiegt wird.


 Bevor ich jedoch über Bifroest zur Halle gerufen werde muß ich mich noch um meine Feinde kümmern. Zwei sind es an der Zahl die mir zugesetzt haben. Doch sie werden den ganzen Zorn meines Schwertes, genannt Furchtbringer, zu spüren bekommen.

Denn dasHandwerk des Krieges mit Svert, Sax, Öxi wie auch Arc/Bogi beherrsche ich wie viele andere Nordmänner.


Reglmäßig fahren wir die Küsten ab und kreuzen auch bis Britannien um Beute zu machen. Aber allein die erbeuteten Horte reichen nicht.
So bin ich gezwungen ein Handwerk auszuüben. Aber ich wurde nicht zum Bauern, wie so viele unseres Dorfes. Mir liegt es nicht in der Erde herum zu wühlen wie die Schweine.


Also baue ich Schilde die uns im skjöldur vegg (Schildwall) vor den Waffen des Feindes schützen sollen. Auch in der Herstellung von Bogen, Pfeilen und Runen war mir Odin bei der Vergabe von Talent gesonnen.


Ich habe es zu Land gebracht und auch etwas Silber  gehortet und wurde der Jarl meiner Sippe. Eine gute Sippe, die mich immer wieder für kurze Zeit aus demZwielicht holt. Doch ist die Einsamkeit in meinen Gedanken nicht zu sehen. Denn fortan denke ich an den Seelenwanderer welcher mir den Schmerz und dieTraurigkeit aus seinen Augen in mein Herz schickte. Er, der zwischen den Zeiten auf ewig wandeln wird, dessen Schicksalsfäden die Nornen nie zu Ende spinnen werden.

 

Doch rüsten wir uns erstmal für eine neue Viking nach Hammabourg. Der große Strom nachSüden soll ebenfalls befahren werden. Tief in das Frankenreich wollen wir mit unseren Booten vordringen um unsere Truhen zu füllen und vielleicht sogar nochdas eine oder andere Silber zu fordern.


...
 

 

 

Viele Umläufe sind seit der letzten Viking vergangen.Tapfer haben wir uns gehalten doch die Beute war wieder einmal gering.

Der eigen Feinde habe ich jedoch den ersten fast zur Strecke gebracht.
Vor den Thing habe ich ihn gezerrt und er wird ein schweres Los erfahren.

 

So werde ich mich bald dem zweiten widmen können. Diesem räudigen Hund, der noch nicht weiß was ihm geschehen wird. Aber die Angst soll fortan sein Begleiter sein.

 Denn auch seine Strafe ist nahe ...



ThorSten Wernerson der Suchende ... auch Skjaldari genannt